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Auf den meisten Computern und Smartphones finden sich zahlreiche Bilder. Doch woher stammen sie, wer ist der Urheber und welche Bildinformationen sind hinterlegt? Hier kann die Google Image Reverse Search helfen und Klarheit in alle wichtigen Hintergrundinformationen zu Fotos, Grafiken und sonstigem Bildmaterial liefern.

Der Begriff Reverse steht für die Umkehrung und gibt Auskunft über das Verfahren, wie die Suche mit diesem Feature funktioniert. Bei der Image Reverse Search von Google handelt es sich praktisch um eine umgekehrte, vom hinteren Ende beginnende Suche nach Bildmaterial. Das Bildmaterial ist bereits vorhanden, doch die Herkunft und sonstige Informationen sind unbekannt.

Um den Kontext des Bildes in Erfahrung zu bringen, die ursprüngliche Quelle aufzuspüren oder um die Aufnahme in anderer Größe zu finden, ist diese Form der Bildersuche optimal. Sie gehen praktisch in umgekehrter Reihenfolge wie bei der klassischen Bildersuche vor, für die Sie bei Google ein Stichwort eingeben und zum gewünschten Bild gelangen.

In der Image Reverse Search verfügen Sie über das Bild, das Sie auf verschiedenen Wegen in das Tool eingeben und sich so die gewünschten Zusatzinformationen einholen können.

Wann sich die Google Rückwärtssuche empfiehlt

Prinzipiell empfiehlt sich diese Methode für alle Bilder fremden Ursprungs, die auf einer Website veröffentlicht oder beispielsweise in Marketing-Kampagnen verwendet werden sollen. Durch die Rückwärtssuche lassen sich Urheberrechtsverletzungen ausschließen und in Erfahrung bringen, ob das vorhandene Bild für eine Weiterverwendung in Form einer Veröffentlichung freigegeben ist.

Durch die Eingabe der Datei in die Bilderkennung erfahren Sie sofort, wo das Bild sonst noch verwendet wird, wo es herstammt und ob es in einer höheren Auflösung verfügbar ist. Zusätzlich führt diese Methode zu ähnlichen Bildern, die in der Suche als Alternative angezeigt werden.

Das ist hilfreich, wenn das originale Bild für die freie Verwendung gesperrt ist und Sie vor die Problematik der Urheberrechtsverletzung stellen kann. Viele Marketing Agenturen und Website-Betreiber nutzen die Google Image Reverse Search auch dazu, um ihre eigenen Fotos vor dem Bilderklau zu schützen und in Erfahrung zu bringen, ob ein Bild unerlaubt von Dritten genutzt wird.

Sie haben ein Bild von einer Pflanze, einem Tier oder einem Star und suchen weitere Informationen? In vielen Fällen erreichen Sie durch die Bilderkennung Ihr Ziel und werden erstaunt sein, wie praktisch die umgekehrt Bildersuche bei Google ist. Alle im Tool verfügbaren Features können Sie auf dem stationären Computer und auf mobilen Endgeräten nutzen. Für die Bildersuche mit Ihrem Smartphone nutzen Sie die entsprechende Android oder iOS App.

Drei Möglichkeiten zur umgekehrten Bildersuche

  • Das Prinzip basiert auf der Online-Bilderkennung von Google. Um die umgekehrte Suchfunktion zu verwenden, muss das Bild im entsprechenden Suchfeld bei Google eingefügt werden. Am einfachsten lässt sich ein auf dem Computer vorhandenes Foto per Drag & Drop in die Bildersuche einfügen. Dazu wird das Bild im Ordner oder auf dem Desktop angeklickt und in der Zwischenablage gespeichert, bis mit einem Klick ins dafür vorgesehene Google-Suchfeld eingegeben wird. Alternativ lassen sich Fotos, Grafiken und andere auf der Festplatte befindliche Bilder einfach ins Feld ziehen. Die Suchfunktion startet automatisch und zeigt binnen kürzester Zeit alle Ergebnisse zu Ihrem Bild sowie zu ähnlichen Abbildungen an.
  • Die zweite Möglichkeit ist komplizierter, aber ebenfalls möglich und zielführend. Um ein größeres Bild vom Computer aus ins Suchfeld bei Google zu laden, klicken Sie das Kamerasymbol in der Google Image Reverse Search und durchsuchen Ihren PC manuell nach dem gewünschten Element. Haben Sie das Bild gefunden, öffnen Sie es und laden es in der Bildersuche hoch. Auch hier startet die Suche ohne Ihr weiteres Zutun.
  • Ein weiterer Weg in der Rückwärtssuche ist die Eingabe der URL. Sie klicken auf die Kamera in der Suchleiste und anschließend auf den Bereich “Bild-URL einfügen”. Dabei können Sie die URL manuell eingeben oder sie per Copy & Scape ins Suchfeld bringen.

Google Image Reverse Search: Urheberrechte ermitteln - Duplikate Content vermeiden

Bei selbst aufgenommenen Fotos ist Ihr Urheberrecht geklärt. Doch wie verhält es sich mit Bildern, die Sie im Internet finden und die Sie gerne für Ihre Website, für ein Blog oder für den Print verwenden möchten? Urheberrechtsverletzungen sind strafbar und können höhere Bußgelder nach sich ziehen.

Doch auch ohne Strafanzeige tun Sie sich keinen Gefallen, wenn Sie ein bereits mehrfach verwendetes Bild auf Ihrer Website nutzen. Mit der Google Image Reverse Search finden Sie den Bildursprung und bringen in Erfahrung, ob und wie häufig das von Ihnen gesuchte Bild bereits verwendet wird.

Sie können sich mit einem Klick auf das Original alle wichtigen Informationen beschaffen und bei geschützten Bildern beispielsweise beim Urheber um eine Nutzungserlaubnis bitten. Die Google Bilderkennung ist ein innovatives Tool, mit dem Sie die Bildersuche umkehren.

Sie suchen nicht mit einem Stichwort nach Fotos und Grafiken, sondern Sie haben das Bildmaterial und suchen nun nach den entsprechenden Informationen. Bei allen Bildern, die Sie nicht selbst aufgenommen haben und die nicht Ihr Eigentum sind, sollten Sie vor einer Veröffentlichung auf Bildersuche gehen und sich über die Urheberrechte und andere Details in Kenntnis setzen.

Bildersuche umgekehrt Google
Bildquelle: Freepik

Fazit | Ein praktisches Feature von Google - die umgekehrte Suche von Bildern

Gewerbliche und private Nutzer schätzen die Google Image Reverse Search mit ihren Vorteilen. Es ist einfach, jedes auf der Festplatte gespeicherte Bild in die Suche einzugeben und über sämtliche im Internet vorhandenen Informationen informiert zu werden.
Sie sehen auf einen Blick, wie oft und in welchen Größen das Bild bereits veröffentlicht wurde. In der Bildersuche finden Sie oftmals Hinweise zum Urheber, sowie eine ausführliche Bildbeschreibung und andere Daten.
Selbst wenn Sie nicht das Bild, sondern dessen URL ins Suchfeld eingeben, kommen Sie mit der umgekehrten Google Bildersuche ans Ziel.Wollen Sie prüfen, ob Ihre Bilder unerlaubt verwendet werden? Dann eignet sich dieses Tool ebenfalls und zeigt Ihnen in übersichtlicher Strukturierung, wie oft und wo Ihre Bilder unerlaubt veröffentlicht wurden.
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